Harald Hölzl, Geschäftsführer von Kia Austria, sieht das Partnernetz nach den im Vorjahr erfolgten Umstrukturierungen auf einem guten Weg: Zwar gebe es noch immer Unterschiede zwischen jenen Händlern, mit denen er „super happy“ sei und jenen, die den neuen Weg der Marke noch nicht richtig gefunden hätten, sagt Hölzl. Im Vorjahr hat sich der Importeur von 6 Betrieben getrennt; diese Partner würden auch „nicht nachbesetzt“, sondern man wolle deren Umsatz mit den bestehenden Partnern und den neuen Produkten kompensieren. 

Die Investments einiger Partner würden zeigen, dass diese sehr stark auf Kia setzen. Der Importeurschef nennt in diesem Zusammenhang unter anderem Auto Maier in Götzis, Auto Höller in Salzburg sowie das Autohaus Greinecker in Gunskirchen bei Wels. Diese Partner würden mit ihren Investitionen „ein Commitment zur Marke weit über die vorgeschriebene CI hinaus“ setzen, so Hölzl. 

Außerdem sehe man, dass auch Stand-alone-Betriebe funktionieren könnten: Derzeit hat Kia 7 exklusive Händler in Österreich. Top-Händler wie die 3 zuvor genannten gebe es in allen Bundesländern: „Das freut uns sehr, wir sehen Kia auf einem guten Weg.“

Management-Team ist wieder komplett

An „strategischen Stellen“ ist der Importeur auf der Suche nach neuen Partnern, etwa im Süden von Wien, der laut Hölzl „seit vielen Jahren nicht performt“. Dem Vernehmen nach sind bereits Gespräche im Gange. Auch optisch sollen alle Händler im gleichen neuen Glanz erstrahlen. „Wir haben ein sehr ambitioniertes Ziel bei unserer neuen CI“, gibt Hölzl unumwunden zu: „Nämlich, dass bis Ende dieses Jahres alle Partner umgestellt haben.“ Derzeit seien etwa 75 Prozent der Händler außen sowie 50 Prozent auch innen fertig: Es gebe „zig Projekte, die parallel laufen, und es ist ein wichtiger Punkt, dass wir Gas geben“.

In den vergangenen Monaten hat der Importeur das Vertriebsteam verändert: Der neue General Manager Sales heißt Ales Tulpa; er folgt auf Roman Deutner. Neuer Head of Corporate Sales and Used Cars ist Boris Vidovic.