In einigen EU-Ländern sind, wie ICCT-Forscher Eamonn Mulholland schreibt, überhaupt nur noch batterieelektrische Stadtbusse neu in Dienst gestellt worden: etwa in Slowenien, Rumänien, den Niederlanden, Estland oder Dänemark.
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In Österreich wurden im Jahr 2025 laut Fortschrittsbericht der Leitstelle Elektromobilität (OLÉ) bei den Bussen (Klassen M1 und M2) mit 237 BEV-Neuzulassungen ein Anteil von 21,6 Prozent erreicht. Im Bestand sind derzeit hierzulande 590 E-Busse (5,4 Prozent Marktanteil).
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Globale Vorreiter und Nachzügler
Auch einige südamerikanische Großstädte zählen zu den weltweiten Vorreitern, etwa Santiago de Chile, Bogota in Kolumbien, Mexico City oder Sao Paulo in Argentinien. In diesen vier Städten allein sind derzeit über 9.000 E-Busse unterwegs.
Zu den Nachzüglern in Sachen E-Bus zählen etwa die USA mit lediglich 7 Prozent der Neuzulassungen von innerstädtisch eingesetzten Bussen. Gar nur 5 Prozent beträgt der Anteil in Indien, wobei die Busse auf dem Subkontinent eine besonders wichtige Rolle im Verkehrssystem spielen.
„Der Stadtbus ist ein Superstar der Transformation, da er als Transportmittel um vieles effizienter ist als Privat-Pkw“, schreibt Mulholland und fordert, die Fördermaßnahmen weiter auszubauen.
