Im 1. Halbjahr 2024 mussten lt. Hochrechnung von KSV1870 in der Kfz-Branche (Herstellung von Karosserien, Aufbauten und Anhängern, Handel mit Kraftwagen, Instandhaltung und Reparatur von Kraftwagen, Handel mit Kraftwagenteilen und -zubehör, Handel mit Krafträdern, Kraftradteilen und -zubehör, Instandhaltung und Reparatur von Krafträdern und Vermietung von Kraftwagen) insgesamt 118 Unternehmen Insolvenz anmelden, ein Plus von 33% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (89 Fälle). Über 61 Unternehmen (2023: 53 Fälle) wurde Konkurs eröffnet –, das entspricht einem Zuwachs von 15% gegenüber dem 1. Halbjahr 2023.

 Massiv zugenommen haben die mangels kostendeckenden Vermögens nicht eröffneten Insolvenzverfahren mit 57 Fällen (2023: 36) – ein Plus von 58%. Stark gestiegen ist mit einem Plus von 30% auch die Zahl der Insolvenzverbindlichkeiten, von 24,6 Mio € im 1. Halbjahr 2023 auf 31,9 Mio €.

 Das sind laut KSV1870 Holding AG die 5 größten Insolvenzen in der Kfz-Branche im 1. Halbjahr 2024:

• SYN TRAC GmbH/Bad Goisern (14,53 Mio € Passiva)

• KLEDO Reisemobile GmbH/Graz (2,29 Mio € Passiva)

• Knecht GmbH/Rankweil (1,1 Mio € Passiva)

• Dreams and Wheels Fahrzeugvermietung GmbH/Wien (1,0 Mio € Passiva)

• Erive vehicles GmbH & Co. KG/Wien (900.000 € Passiva)