Demnach mussten in der Kfz-Branche (Herstellung von Karosserien, Aufbauten und Anhängern, Handel mit Kraftwagen, Instandhaltung und Reparatur von Kraftwagen, Handel mit Kraftwagenteilen und -zubehör, Handel mit Krafträdern, Kraftradteilen und -zubehör, Instandhaltung und Reparatur von Krafträdern und Vermietung von Kraftwagen) insgesamt 221 Unternehmen Insolvenz anmelden, ein Plus von 23% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (179 Fälle).
Über 124 Unternehmen (2023: 116 Fälle) wurde Konkurs eröffnet, das entspricht einem Zuwachs von 7% gegenüber dem Jahr 2023. Deutlich zugenommen haben die mangels kostendeckenden Vermögens nicht eröffneten Insolvenzverfahren mit 97 Fällen (2023: 63 Fälle) – ein Plus von 54%. Spürbar zurückgegangen ist hingegen die Höhe der Passiva von 164 Mio € im Jahr 2023 auf 83 Mio € im Jahr 2024 – ein Minus von 49%.
Die größten 10 Insolvenzen in der Kfz-Branche im Jahr 2024 lt. KSV1870 Holding AG:
• Syn Trac GmbH/Bad Goisern (14,5 Mio € Passiva)
• Weissensteiner Mario Ing./Graz (5,5 Mio € Passiva)
• Anaya Reisemobile GmbH/Sulz Röthis (5,0 Mio € Passiva
• Knecht GmbH/Rankweil (4,3 Mio € Passiva)
• Stefan Tamegger/St. Veit an der Glan (3,1 Mio € Passiva)
• Seifried United Auto GmbH/Grieskirchen (3,0 Mio € Passiva)
• Dalibor Markovic/Wien (2,3 Mio € Passiva)
• Kledo Reisemobile GmbH/Graz (2,2 Mio € Passiva)
• Gerhard Bencze/Baden (2,1 Mio € Passive
• Ludwig Kutrovatz/Wien (1,4 Mio € Passiva)
