Im Jahr 2025 mussten laut Hochrechnung von KSV1870 Holding AG in der Kfz-Branche (Herstellung von Karosserien, Aufbauten und Anhängern, Handel mit Kraftwagen, Instandhaltung und Reparatur von Kraftwagen, Handel mit Kraftwagenteilen und -zubehör, Handel mit Krafträdern, Kraftradteilen und -zubehör, Instandhaltung und Reparatur von Krafträdern und Vermietung von Kraftwagen) insgesamt 249 Unternehmen Insolvenz anmelden, ein Plus von 10% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (227 Fälle).
Über 154 Unternehmen (2024: 125 Fälle) wurde Konkurs eröffnet, das entspricht einem Zuwachs von 23% gegenüber dem Jahr 2024. Abgenommen haben die mangels kostendeckenden Vermögens nicht eröffneten Insolvenzverfahren mit 95 Fällen (2024: 102 Fälle) – ein Minus von 7%. Deutlich gestiegen ist hingegen die Höhe der Passiva von 84 Mio € im Jahr 2024 auf 115 Mio € im Jahr 2025 – ein Plus von 37%.
Die 10 größten Insolvenzen in der Kfz-Branche im Jahr 2025 sind laut KSV1870 Holding AG:
• TCS Rent GmbH vorm.: Eidler Transportlogistik GmbH/Krumbach (10,0 Mio € Passiva)
• Autohaus Nord 2016 Handels GmbH vorm.: Hahnl GmbH/Mödling (9,7 Mio € Passiva)
• Hart Betriebs- & Liegenschafts GmbH/Wien (7,8 Mio € Passiva)
• Trias Handels GmbH/Kufstein (6,8 Mio € Passiva)
• Sportwagen Salon J.P. GmbH/Wien (5,3 Mio € Passiva)
• KovoCars GmbH/Graz (4,7 Mio € Passiva)
• 123 Shared Mobility GmbH/Ternitz (4,7 Mio € Passiva)
• Josef Struber Automobil GmbH/Puch Hallein (4,4 Mio € Passiva)
• TC Handel GmbH vorm.: Tcars GmbH/Unterweitersdorf (2,0 Mio € Passiva)
• Fatih Can/Rum (2,0 Mio € Passiva)
