Während die Schauräume für VW und Audi weithin sichtbar sind, liegt jener von Škoda in der zweiten Reihe. Logisch, denn die tschechische Marke ist im Autohaus Berger in Baden erst vor rund 10 Jahren dazugekommen, und da war in der ersten Reihe kein Platz mehr. Dafür ist das Gebäude von Škoda, damals unter dem Motto „Simply clever“ gebaut, nun ein echter Schmuckkasten, da es nach dem „Green Dealer“-Konzept umgestaltet wurde.
Diese Aktivitäten weiß man beim Importeur in Salzburg zu schätzen und lud Ende Februar zur Pressekonferenz. Gefeiert wurde nicht nur die Neueröffnung des erst wenige Tage zuvor fertig gewordenen Schauraums, sondern auch „30 Jahre Octavia“.
Doch was ist ein „Green Dealer“? Diese Autohäuser sind nicht nur energieautark, sondern bieten unter anderem auch öffentlich zugängliche Ladestationen, Rückhaltebecken für Gebrauchtwasser, wassersparende Autowaschanlagen und Baumpflanzungen rund um das Gebäude und in der Umgebung.
Das Autohaus Berger ist nach der Firma Reiser in Straßwalchen das zweite in Österreich, wo das Konzept umgesetzt wurde. Als nächstes soll Porsche Graz-Liebenau folgen, wo die Eröffnung eines komplett neuen Schauraums als „Green Dealer“ für Herbst 2026 geplant ist. Markus Stifter, Markenleiter von Škoda in Österreich, hofft, dass 15 der 82 österreichischen Händler „Green Dealer“ werden.
Stifter freute sich über die Zahlen von 2025: Škoda habe mit 30.086 Einheiten zum ersten Mal die Schwelle von 30.000 Neuzulassungen überschritten. Das sei „ein absoluter Rekord, mit dem wir eine magische Zahl gebrochen“ haben. Auch einen Marktanteil von 10,6 Prozent habe die tschechische Marke in Österreich noch nie erreicht. Heuer kommen, spät im Jahr mit Epiq und Peaq 2 neue E-Autos, die den Erfolg von Enyaq und Elroq fortsetzen sollen.
