In der Wiener Gesellschaft sind zahlreiche Auslandsgeschäfte des zweitgrößten russischen Ölriesen gebündelt, darunter die Aktivitäten in Europa, dem Mittleren Osten und Zentralasien sowie Afrika.
Zur Lukoil International mit dem Headquarter am Wiener Schwarzenbergplatz gehört auch die Lukoil Lubricants mit Büro und Werk in der Wiener Lobau.
Wegen US-Sanktionen, die erst im vergangenen Oktober von den USA verhängt worden waren, müsse das Geschäft nun veräußert werden, so die Berichte.
Von den Gesprächen ausgenommen sei das Kasachstan-Business, welches sich die kasachische Regierung sichern möchte.
Mehrere vergleichbare Deals seien in der jüngeren Vergangenheit bereits am Widerstand Washingtons gescheitert, heißt es weiter. Unter anderem hätten sich US-Ölfirmen an Teilen der Lukoil International interessiert gezeigt.
Über eine Kaufsumme ist noch nichts bekannt, der Geschäftsbericht von 2024 beziffere den Wert von Lukoil International auf 22 Milliarden US-Dollar, so Reuters. Der Deal muss noch von den amerikanischen Behörden genehmigt werden, wie Lukoil mitteilt. Man verhandle gleichzeitig auch weiter mit anderen potenziellen Käufern.
Wir werden weiter über die Auswirkungen bzw. den möglichen Fortbestand des Produktions-Werkes in Wien berichten.
