Der nach Eigenaussage größter Biodiesel-Hersteller Österreichs erzeuge jährlich an 2 Standorten in Österreich über 200.000 Tonnen abfallbasierten Biokraftstoff (Fettsäuremethylester oder FAME).
Zur Einordnung: Laut FVMI (Fachverband der österreichischen Mineralölindustrie) wurden in Österreich 2025 etwa 7,1 Millionen Tonnen Diesel und Benzin verbraucht.
"Gerade in Bereichen, in denen Fahrzeuge nicht kurzfristig flächendeckend elektrifiziert werden können, braucht es praxistaugliche erneuerbare Lösungen", lässt Münzer-Geschäftsführer Ewald-Marco Münzer verlauten. "Biodiesel aus Altspeiseöl verbindet Kreislaufwirtschaft mit erneuerbarer Energie für den Verkehr. Wir setzen darauf, diesen Kreislauf konsequent auszubauen und erneuerbare Mobilität im Alltag einfacher zu machen." Energiewende sei nicht nur eine Frage der Stromproduktion, so Münzer weiter.
In einer Erklärung der Vereinten Nationen (UN), welche den Internationalen Tag der sauberen Energie ins Leben gerufen hat, wird ein zu langsamer Fortschritt hin zu CO2-Neutralität beklagt und eine gerechte, geordnete und ausgewogene Abkehr von fossilen Brennstoffen gefordert.
