Geringer, langjähriger Leiter des Instituts für Fahrzeugantriebe und Automobiltechnik an der TU Wien und Vorsitzender des Österreichischen Vereins für Kraftfahrzeugtechnik (ÖVK)/Wien, führte in seinem Vortrag „Quo Vadis, Antriebstechnologie für CO2-Neutralität heute bis übermorgen?“ unter anderem an, dass es im Vergleich der verschiedenen vorgeschlagenen Lösungen "keine ideale Lösung" gebe.

So sei zwar bei der E-Mobilität die Technik zwar ausreichend ausgereift und außerdem Emissionsfreiheit im Betrieb gegeben, die Energiedichte des Speichers jedoch unterlegen. Verbrenner-Mobilität mit E-Fuels hingegen hat laut Vergleichstabelle den Nachteil, dass im Betrieb nach wie vor Schadstoffe ausgestoßen werden. Auf offene Fragen bei der Produktion von E-Fuels ging Geringer nicht ein, sah allerdings eine Renaissance eines bestimmten Hybrid-Typs als wahrscheinlich an.

Der Range-Extender stehe derzeit im Fokus einiger asiatischer Hersteller: Dabei lade ein Generator, mit Flüssigtreibstoffen betrieben, eine Batterie, welche deshalb nur etwa halb so groß sein müsse als bei herkömmlichen EVs.

Ein Fazit des Vortrags: Entscheidend sei es, erneuerbare Energien zum Einsatz zu bringen - dann sei die Art des Antriebs "fast egal", so Geringer.

Fotos und Vorträge aller Redner stehen auf der Website der eFuel Alliance Österreich zum Download.

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