Aumovio Aftermarket (früher Continental Aftermarket) ist WERKSTATT-FORUM-Partner der ersten Stunden. Mit den Vorträgen hat man immer besonders relevante Themen getroffen und die Besucher mitgenommen, so wird es auch dieses Mal sein. Durch die Trends in der Erstausrüstung einerseits und den engen Kontakt mit den Werkstätten, durch den Außendienst, die Schulungen und die Expertenkreise mit den ATE-Bremsencentern andererseits hat man bei Aumovio sehr genau die Anforderungen des Aftermarkets im Blick. Eines der Themen, das derzeit ganz oben in der Kompetenzliste der Werkstätten steht, ist der Umgang mit Assistenzsystemen. 

Assistenzsysteme weit verbreitet

Die Botschaft ist klar: „Assistenzsysteme sind eine Herausforderung, aber auch eine große Chance für freie Werkstätten“, erklärt Jens Kowald, Head of Sales Service bei Aumovio Aftermarket. „Zudem ist es ein ganz neutrales Feld, unabhängig von der Antriebsdiskussion.“ 

Dabei sei vielen Betrieben gar nicht bewusst, wie breit verbreitet Assistenzsysteme sind und wie viele davon längst in der freien Werkstätte angekommen sind. „Das beginnt schon bei einem bei einer 17 Jahre alten Mercedes E-Klasse mit Frontkamera für den Spurhalteassistent, die verrückt spielen kann, wenn die Windschutzscheibe nicht richtig verbaut wird. Das sind kleine Dinge, die im Alltag oft untergehen.“

Der Einsatz von Assistenzsystemen sowie deren Reparatur und Kalibrierung hat in den vergangenen Jahren gewaltig an Dynamik gewonnen. Und damit die Bedeutung für die Werkstätten. „Der Betrieb muss entscheiden, ob er das selbst durchführt oder über einen Partner abwickelt.

„In meinem Vortrag werde ich den Besuchern -einen Überblick bieten, was denn an Sensoren bereits verbaut wird, wo wir gerade stehen und welche Geschäftsmöglichkeit für die Werkstätten vorhanden sind“, so Kowald: „Wir werden die Fragen nach der Ausbildung, der Ausstattung, der Produkte, der -Investitionen und der Amortisation behandeln.“