Die Probleme rund um die Marke Fisker reißen nicht ab. Während der Mutterkonzern auf Partnersuche ist, hat Fisker Austria am heutigen Dienstag einen Antrag auf Eröffnung eines Sanierungsverfahrens mit Eigenverwaltung nach der österreichischen Insolvenzordnung gestellt, wie das Unternehmen in einer Aussendung bekannt gab.
"Das Verfahren soll Fisker Austria ermöglichen, das Unternehmen unter Aufsicht eines Gerichts und eines gerichtlich bestellten, unabhängigen Sanierungsverwalters fortzuführen, einschließlich der Bezahlung der Mitarbeiter und dem Verkauf von Autos", so das Unternehmen.
Zudem beabsichtigt das Unternehmen im Laufe des Sanierungsverfahrens seine Fahrzeuge so weit wie möglich weiter an Kunden auszuliefern, Serviceleistungen zu erbringen sowie die Updates für die Over-the-Air-Software bereitzustellen. Zudem wolle man mit der Eigenverwaltung ermöglichen, eine wertmaximierende strategische Transaktion oder einen anderern Verkauf von Vermögenswerten voranzutreiben.
Die weiteren Fisker-Gesellschaften sind nicht von dem Sanierungsverfahren betroffen und führen den Geschäftsbetrieb regulär fort.
