Demnach mussten im 1. Quartal 2024 in der Kfz-Branche (Herstellung von Karosserien, Aufbauten und Anhängern, Handel mit Kraftwagen, Instandhaltung und Reparatur von Kraftwagen, Handel mit Kraftwagenteilen und -zubehör, Handel mit Krafträdern, Kraftradteilen und -zubehör, Instandhaltung und Reparatur von Krafträdern und Vermietung von Kraftwagen) insgesamt 66 Unternehmen Insolvenz anmelden, + 25% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (53 Fälle).
Über 42 Unternehmen (2023: 33 Fälle) wurde Konkurs eröffnet – ein Zuwachs von 27% gegenüber dem 1. Quartal 2023. Auch zugenommen haben die mangels kostendeckenden Vermögens nicht eröffneten Insolvenzverfahren mit 24 Fällen (2023: 20) – ein Plus von 20%. Exorbitant angestiegen sind hingegen die geschätzten Insolvenzverbindlichkeiten, die von 5,3 Mio € (2023) auf 23,0 Mio € (+343 %) in die Höhe schnellten.
Die 5 größten Insolvenzen in der Kfz-Branche im 1. Quartal 2024 lt. KSV1870:
• SYN TRAC GmbH/Bad Goisern (14,53 Mio € Passiva)
• KLEDO Reisemobile GmbH/Graz (2,29 Mio € Passiva)
• Motorfun B30 GmbH/Heidenreichstein (1,02 Mio € Passiva)
• 2Radhelden GmbH/Wien (764.000 € Passiva)
• Autohaus Weber GmbH/Güssing (720.000 € Passiva)
