Die Nachrichtenlage ist, salopp formuliert, bescheiden. Die Neuzulassungen schwächeln, die Inflation im Schnitzelland bleibt hoch, die Möbelhändler krachen wie ihre zur Versteigerung anstehenden Ausstellungsstücke. Der Pessimismus grassiert.
Aber es gibt auch Hoffnung, naturgemäß in Form von Ankündigungen. Modellankündigungen zum Beispiel. Die neuen Strom-Autos kommen, und sie sind kleiner und leistbarer als vorher. Müssen sie auch sein, jetzt da die Subventionen mehr und mehr ins Trudeln kommen. Die Staatsknete ist eben auch nicht mehr so easy, wie sie einmal war.
In Deutschland – wo die Landwirte soz. mit gezückter Mistgabel um ihre staatlichen Zuwendungen kämpfen, vielleicht sollten sich die Tesla-Fahrer daran ein Beispiel nehmen – hat die "WirtschaftsWoche" erhoben, welchen Unternehmen die Bürger in der Multikrise am meisten vertrauen. Ganz weit oben im Ranking, keine Überraschung, ein Schokoladenhersteller.
Unter den Top 10 der vertrauenseinflößendsten Firmen: Spiele, Lebensmittel, Babynahrung. Und auf Platz 6 – siehe da – ein Autohändler, die Wellergruppe nämlich. Stolze vier Plätze vor dem bestgereihten Zigarettenkonzern.
Sie ist noch da, die alte Strahlkraft des Automobils. Fast so gut wie Schoki, wenn das kein Grund zur Hoffnung ist.
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