Seat und Cupra haben nach den ersten 11 Monaten dieses Jahres in Österreich mit dem bisherigen Rekord-Marktanteil von 8,2 Prozent abgeschlossen; bis zum Jahresende werden 20.000 Auslieferungen bei den beiden Marken erwartet. Für 2024 wird vom Importeur eine ähnliche Zahl an Neuzulassungen angepeilt.
Ziemliche Änderungen stehen demnächst für die Cupra-Partner an: Die Marke wird, wie bereits vor einigen Wochen im Interview mit der „AUTO-Information“ angekündigt, per Jahresbeginn 2024 zur „unechten Vollagentur“ umgestellt. Österreich ist laut Markenleiter Timo Sommerauer, BA, weltweit das erste Land, in dem dieses System eingeführt wird.
Das Agentursystem gilt bei Cupra derzeit ja bereits für das Elektroauto Born: Mit Anfang Jänner 2024 startet es beim Cupra Ateca, im 2. oder 3. Quartal beim Formentor und Leon sowie im 4. Quartal beim neuen Terramar. Fixiert ist nach Einführung der Agentur für den Ateca eine Preissenkung um 11 Prozent, sodass das Auto bei 39.000 Euro startet.
Die neuen Verträge wurden binnen weniger Tage von allen Cupra-Partnern unterschrieben. Sie können, falls es wider Erwarten Probleme bei der Durchführung des Agentursystems gibt, nach einem Jahr gekündigt werden. Die Verantwortung über Gebrauchtwagen verbleibt bei Cupra weiterhin zu 100 Prozent bei den Händlern.
Bei Seat ändert sich nichts; die Händlerverträge gelten wie bisher weiter: Der Hersteller will die Marke aber im Jahr 2024 wieder mehr pushen. Eine noch vor wenigen Monaten kolportierte Einstellung von Seat ist damit wohl vom Tisch.
