Von rund 370 Gläubigern (inkl. 210 Dienstnehmern) seien lt. KSV 1870 Holding AG Gesamtforderungen von rund 107 Mio € angemeldet worden, wovon rund 78 Mio € anerkannt und rund 29 Mio € bestritten worden seien.
Die Schuldnerin habe folgenden, verbesserten Sanierungsplanvorschlag, der ursprünglich auf Zahlung einer Quote von 20% binnen zwei Jahren gelautet habe, den Gläubigern angeboten: 20%, zahlbar wie folgt: 6% als Barquote, 1% bis 31. Mai 2024, weitere 6% binnen einem Jahr und restliche 7% binnen zwei Jahren, jeweils ab Annahme des Sanierungsplans.
Die Abstimmung über den verbesserten Sanierungsplan sei von den Gläubigern angenommen worden. Die Annahme des verbesserten Sanierungsplans sei seitens des Insolvenzverwalters empfohlen worden, da die betroffenen Gläubiger im Falle der Ablehnung des verbesserten Zahlungsvorschlages und der darauffolgenden Schließung und Liquidation des Unternehmens lediglich mit einer Zerschlagungsquote im einstelligen Prozentbereich rechnen könnten.
„Die Zustimmung zum verbesserten Sanierungsplan ist für alle Beteiligten die bestmögliche wirtschaftliche Entscheidung, um eine nachhaltige Sanierung des Schuldnerunternehmens umsetzen zu können. Dies insbesondere im Hinblick auf den Erhalt des Standortes und der 146 Arbeitsplätze“, so Brigitte Dostal, Leiterin Unternehmensinsolvenz Wien/NÖ/Bgld, KSV1870.
