Demnach mussten im Jahr 2023 in der Kfz-Branche (Herstellung von Karosserien, Aufbauten und Anhängern, Handel mit Kraftwagen, Instandhaltung und Reparatur von Kraftwagen, Handel mit Kraftwagenteilen und -zubehör, Handel mit Krafträdern, Kraftradteilen und -zubehör, Instandhaltung und Reparatur von Krafträdern und Vermietung von Kraftwagen) insgesamt 182 Unternehmen Insolvenz anmelden, ein Plus von 5% im Vergleich zum Vorjahr (2022: 174 Fälle).
Über 118 Unternehmen (2022: 94 Fälle) wurde Konkurs eröffnet – das entspricht einem Zuwachs von 26% gegenüber dem Jahr 2021. Spürbar zurückgegangen sind die mangels kostendeckenden Vermögens nicht eröffneten Insolvenzverfahren mit 64 Fällen (2022: 80 Fälle) – ein Minus von 20%. Mit einem Plus von 290% exorbitant erhöht haben sich die geschätzten Insolvenzverbindlichkeiten von 41 Mio € (2022) auf 160 Mio €.
Die größten Insolvenzen in der Kfz-Branche im Jahr 2023 laut KSV1870 Holding AG sind:
• KSR Group GmbH/Gedersdorf (80,00 Mio € Passiva)
• Forstinger Österreich GmbH/Tulln (21,17 Mio € Passiva)
• Pongratz Trailer-Group GmbH/Traboch (10,06 Mio € Passiva)
• Greenstorm Mobility GmbH/Kufstein (6,38 Mio € Passiva)
• KFZ Bauer GmbH/Marchtrenk (4,67 Mio € Passiva)
• VARIO Handels GmbH, Grieskirchen (4,67 Mio € Passiva)
• easygoinc. GmbH/Wels (3,35 Mio € Passiva)
• Roswitha Habernig/Kirchschlag (2,27 Mio €)
• Auto Nigl Leinweber GmbH/Steyr (1,66 Mio € Passiva)
• Ramon Pöchacker /St. Georgen am Ybbsfelde (1,52 Mio € Passiva)
