Herr und Frau Österreicher sind noch immer ganz vernarrt in ihr eigenes Auto – laut einer Umfrage von AutoScout24 geben 8 von 10 Österreicher an, es sei ihnen wichtig, ein eigenes Auto zu besitzen. Und gerade weil das Auto ein oftmals sehr emotional behaftetes Thema ist, tut es um so mehr weh, wenn man sich mit einem technischen Defekt konfrontiert sieht.
Was es in diesem Fall braucht, ist schnelle und kompetente Beratung bzw. die Lösung des Problems – oder, dass den Kunden zumindest das Gefühl gegeben wird, man verstehe ihr Anliegen und sei um dessen Lösung bemüht. Leider sieht die Realität in vielen Fällen anders aus: Der Fachkräftemangel und andere Faktoren setzen den heimischen Betrieben ordentlich zu, Termine sind daher Mangelware und die Wartezeiten dementsprechend lang.
Natürlich lässt sich dieser Umstand nicht weglächeln und wird auch durch gutes Zureden nicht gemindert. Ist man als Betrieb allerdings in einer solchen Situation, sollte man den Kunden zumindest auch für ihre Lage Verständnis entgegenbringen und zeigen, dass man alles in seiner Macht stehende tut, um das Problem zu lösen. Denn durch Ignoranz und Unfreundlichkeit wird man einige teils auch langjährige Kunden schneller verlieren als einem vielleicht bewusst ist. Das könnte sich gerade in Zeiten steigender Konkurrenz, sinkender Markentreue und wirtschaftlicher Schwierigkeiten auf Dauer nachhaltig rächen.
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