Drei Mal hat es mich heuer erwischt: Insgesamt 3 ½ Stunden habe ich, in meinem Firmen-Elektroauto sitzend, verloren, weil Klimaaktivisten und -innen Straßen und Brücken blockiert haben. Das quasi als Einleitung.
Umso mehr erfreut hat mich unlängst der zweite Teil der Antwort von Dr. Barbara Schmidt auf meine Frage beim E-Mobility Talk von Smatrics, ob es denn überhaupt genügend Elektrotechniker für die viel zitierte (und dringend notwendige) Energiewende gebe. Barbara Schmidt ist Generalsekretärin von Oesterreichs Energie, der Interessenvertretung der österreichischen E-Wirtschaft.
Natürlich gebe es zu wenig Nachwuchs, sagte sie sinngemäß, und natürlich würden dadurch Photovoltaikanlagen und andere Dinge verzögert: „Umso mehr würde ich mich freuen, wenn die Leute, die sich auf die Straßen kleben, stattdessen eine Ausbildung als Elektrotechniker machen würden. Denn dann könnten sie wirklich helfen.“
Respekt, Frau Dr. Schmidt: Mit dieser Aussage haben Sie vermutlich auch anderen Österreichern aus der Seele gesprochen! Man darf gespannt sein, wie viele der jungen Frauen und Männer eine Lehre starten werden…
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