Reichweite, Ladegeschwindigkeit, SOH, Ladeanbieter und -equipment, Wallboxen, usw. – die Elektromobilität bringt unzählige neue Schlagworte mit sich, die sowohl auf Kunden- als auch auf Verkäuferseite eine gewisse Bereitschaft fordern, sich mit der Materie auseinanderzusetzen. Warum aber viel Zeit und Mühe investieren, wenn ein hochmotivierter Kunde vor der Tür steht, der sowieso abschlusswillig ist? Immerhin ist Ressourcen sparen doch das Gebot der Stunde.

Ob das Auto einen oder zwei Ladeports hat? Wird der Kunde spätestens herausfinden, wenn er das erste Mal von der falschen Seite zur Ladestation gefahren ist.

Was es mit den Kabeln da vorne unter der „Motorhaube“ auf sich hat? Not macht erfinderisch, in der entsprechenden Situation wird die Neugier das schon regeln.

Ist es möglich, beim Gebrauchten eine SOH-Analyse zu machen? Puh, na, jo, wenn‘s denn sein muss.

Wie schaut es eigentlich mit den verschiedenen Ladeanbietern aus? Gibt es vielleicht ein Angebot des Herstellers? Jo eh, zum Glück findet man im 21. Jahrhundert eh alles im Internet.

Hat das Auto eine gute Routenplanung für Elektroautos? Ja, Navi ist drinnen.

Sind dann schließlich alle Klarheiten beseitigt, kann man den neuen Elektromobilisten getrost in die Freiheit entlassen, learning by doing ist schließlich immer noch die beste Variante, sich wirklich in ein Thema einzufinden.

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