Keine leichten Zeiten also und dann stellt sich angesichts der Unsicherheiten und steigenden Preise auf dem Energiemarkt noch die Frage der (notwendigen und sinnvollen) Umrüstungen von Heiz- und anderen Betriebsanlagen weg von Öl und Gas auf erneuerbare Energieträger. Dem Ruf mancher Experten zur Tätigung von Investitionen kann und sollte aber nicht immer so einfach gefolgt werden. Denn das Klima ist derzeit, gelinde gesagt, nicht gerade investitionsfreundlich – zumindest was große Investitionen anbelangt. Die Zinsen steigen und klimafreundliche Technologien sind in den vergangenen Monaten spürbar teurer geworden – und in diesem Sog ebenso die Verfügbarkeit von Produkten und Handwerkern, die diese installieren können. Von „Investitions-Schnellschüssen“ sollte abgeraten und vielmehr auf kurzfristige Verbesserungsmaßnahmen hinsichtlich des Energieverbrauchs und der Prozesse in den Betrieben gesetzt werden. Da ist Potenzial meist zur Genüge vorhanden. Neben dem Energiethema sind die Unternehmen sowieso kontinuierlich zu Investitionen angehalten und hier vor allem in die technische Ausrüstung, um für Arbeiten in Gegenwart und Zukunft gerüstet zu sein.

Energiesparende Produkte, Prozesse und Dienstleistungen werden auch auf der nächste Woche stattfindenden Automechanika in Frankfurt am Main (13. bis 17. September), der Weltleitmesse für den Kfz-Aftermarket, an der Tagesordnung stehen. Mit 2.800 Ausstellern aus rund 70 Ländern wieder mit einem Auftritt, der an („gute alte“) Zeiten vor Corona erinnert. Ob es aber tatsächlich wieder wie früher wird, lässt sich noch nicht sagen, aber eine Konstante bleibt: Das A&W-Redaktionsteam ist in fast kompletter Stärke vor Ort und wird über Neuheiten und Trends in der gewohnt hohen Qualität berichten.

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