Demnach mussten in der Branche Transportmittel/Kraftfahrzeuge insgesamt 132 Unternehmen Insolvenz anmelden, ein Plus von 40,4% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (94 Fälle). Über 85 Unternehmen (2020: 58 Fälle) wurde Konkurs eröffnet – ein Plus von 46,6% im Vergleich zum Vorjahr.
Deutlich gestiegen (+30,6%) sind die mangels kostendeckenden Vermögens nicht eröffneten Insolvenzverfahren mit 47 Fällen (2020: 36).
Leicht erhöht haben sich die geschätzten Insolvenzverbindlichkeiten, die von 20,7 Mio € (2020) auf 22,0 Mio € (+6,3%) anwuchsen.
Die größten Insolvenzen im Bereich Transportmittel/Kraftfahrzeuge laut Hochrechnung von KSV1870 Holding AG im Jahr 2021 sind:
• Formtechnik GmbH, Bärnbach (4,2 Mio € Passiva)
• ETH Express Transport Handling GmbH/Wien (1,5 Mio € Passiva)
• Dieter Serglhuber / Ulmerfeld Hausmening (1,3 Mio € Passiva)
• AB Leasing GmbH/Wien (1,3 Mio € Passiva)
• Teileprofi Kfz Ersatzteile GmbH/Weyer (667.000 € Passiva)
• Kfz Auto Service Gulyas Zsolt/Söll (610.000 € Passiva)
• Friedrich Nigl, Betrieb einer Tankstelle, Kfz-Handel, Kfz-Reparatur, Betrieb eines Espresso/Krems a. d. Donau (540.000 € Passiva)
• Vintage Automobil GmbH, Antiesenhofen (470.000 € Passiva)
• KEC-Mietwagen OG, Rum (456.000 € Passiva)
• Ali Rejhan Inh. d. Carvista Autohandel e.U., Straß im Straßertal (373.000 € Passiva)
