669.500 Fahrzeuge: Würde man diese (mit einer Durchschnittslänge von 4,50 Metern) Stoßstange an Stoßstange aneinanderreihen, ergäbe das etwas mehr als 3 Millionen Kilometer. Oder, anders gesagt: Man könnte den Äquator rund 75 Mal umspannen.
Was es mit diesen 669.500 Autos auf sich hat? Das ist jene Zahl an Neuwagen, die die Porsche Holding Salzburg im zu Ende gehenden Jahr abgesetzt hat (bzw. einen Teil davon noch verkaufen wird). Und zwar weltweit, also neben Österreich auch in 28 weiteren Ländern Europas, Asiens und Südamerikas. Das sind übrigens um rund 15.000 Fahrzeuge (oder 2,4 Prozent) mehr als im Jahr 2020.
Zu schaffen gemacht hat der Porsche Holding Salzburg natürlich der weltweite Halbleitermangel: Das Problem werde sich, so Schützinger, wohl auch in den kommenden 2-3 Jahren nicht wirklich lösen lassen: Mit längeren Lieferzeiten für Neuwagen (samt allen Auswirkungen auf den Gebrauchtwagenbereich und die Händler) sei also weiterhin zu rechnen, hieß es bei der Jahresbilanz-Pressekonferenz am 16. Dezember in Wien.
Für Österreich schätzt Schützinger die Zahl der Neuzulassungen für 2022 auf 265.000 Einheiten: Man werde im kommenden Jahr versuchen, wenigstens einen Teil des Rekord-Auftragsbestandes abzubauen. Derzeit sind in Österreich etwa 75.000 Einheiten bei den Marken des Volkswagen-Konzerns bestellt, aber nicht ausgeliefert.
