Als „führender automotiver Importeur in Europa und Lateinamerika“ bezeichnet sich die Bergé Automocion S.L. in Madrid auf ihrer Homepage: Mittlerweile 15 Länder stehen auf der Liste, dazu kommen 30 Marken und 2,3 Millionen verkaufte Autos seit 1979.

Kein kleines Unternehmen also, und in wenigen Wochen wird das spanische Unternehmen auch Österreich auf seiner Landkarte anführen können: Denn die von Nissan seit einigen Jahren gepflogene Importeursstruktur mit einem gemeinsamen Dach für Deutschland, Österreich und die Schweiz mit Sitz in Brühl (D) ist Geschichte.

Für den Import von Neuwagen und Ersatzteilen sowie für Serviceleistungen in der Schweiz wurde bereits eine Vereinbarung zwischen Nissan und Bergé unterzeichnet; für Österreich besteht eine Absichtserklärung. „Eine Vertragsunterzeichnung ist für die kommenden Wochen geplant“, heißt es beim Sitz des Importeurs am Laaerberg in Wien. Zu diesem Zeitpunkt sollen auch alle näheren Auskünfte erteilt werden. Mit dem Start der Aktivitäten in Österreich ist aber frühestens im Februar 2022 zu rechnen.

Ziel von Nissan ist es, die Aktivitäten in Deutschland neu zu justieren. Der künftige Importeur aus Spanien verlautbarte, dass er durch den Fokus auf Österreich und die Schweiz die Marktanteile erhöhen wolle und damit auch den Händlern Wachstum bieten wolle.