„Im September 2021 gingen die Online-Verkäufe von B2C-Gebrauchtwagen gegenüber dem Vormonat um 0,7 % geringfügig zurück und lagen um 1,8 % niedriger als im September 2020“, berichtet Andreas Steinbach, der bei Autorola GmbH in Wien für Indicata verantwortlich ist. Trotz des leichten Rückgangs im September liegen die B2C-Verkäufe am Ende des dritten Quartals 2021 um 19,1 % über den ersten neun Monaten des Jahres 2020 und um 14,6 % über dem gleichen Zeitraum des Jahres 2019 liegen.
Europaweit sind die im Indicata Market Watch analysierten B2C-Online-Gebrauchtwagen-Verkäufe im September (gegenüber dem Vormonat) um 2,6 % gestiegen, im Vergleich zum September des Vorjahr um 8,9 % gesunken. Dabei liegen die taktischen Zulassungen im September 2021 bereits 15 % über dem Vorjahreswert.
Rechnet man Jänner bis September zusammen, sind die Verkäufe um 11,3 % über dem Vergleichszeitraum des Vorjahres und 10,7 % gegenüber Jänner bis September 2019 gewachsen. Größter Wachstumstreiber ist hier die Lieferkrise bei Neuwagen, da nun viele Käufer ihr neues Fahrzeug am Gebrauchtwagen-Markt suchen. Gerenell gilt: Die starke Verkaufsnachfrage und die Angebotsbeschränkungen bedeuten, dass die Preise in ganz Europa steigen.
Der Indicata Market Watch konzentriert sich in der Analyse auf den endgütigen Einzelhandelsverkauf durch einen gewerblichen Anbieter (B2C).
