Liest man jedoch die Aussagen der Politiker im Zuge der Einführung, gibt es nur einen echten Klimasünder – DAS AUTO. Wer weiter mit dem Auto fährt und somit klimaschädlich agiert, dem bleibt weniger vom Klimabonus, lautet die simple Formel.
Auch die Argumentation zur regionalen Differenzierung beim Klimabonus wird mit dem Auto begründet. Da es am Land (angeblich) keine Alternativen zum Auto gibt, erhält man dort einen höheren Klimabonus. Andere Themen wie Wohnen, Heizen, Ernährung oder privater Konsum finden keine Berücksichtigung – nur das Auto ist der Klimafeind.
Kurz: Wer etwas für das Klima tun möchte, lässt das Auto stehen und lebt beziehungsweise konsumiert ansonsten weiter so wie bisher. Für unsere Branche ist das ein verheerendes Signal.
Nach der erst vor wenigen Monaten umgesetzten schrittweisen NoVA-Erhöhung, die den Autokauf betrifft, wird jetzt auch die Autonutzung schrittweise weiter verteuert. Auch dem Firmenauto droht weiteres politisches Ungemach.
Eine Änderung wird es, fürchte ich, nicht geben. Aber ärgern wird man sich noch dürfen über diese Ungerechtigkeit, wie wir finden! Und wir werden weiterhin mit allen unseren Medien im A&W Verlag darauf hinweisen und dagegen ankämpfen. Darauf können Sie sich verlassen!
Der A&W-Verlag bildet ein breites Meinungsspektrum ab. Kommentare müssen nicht der Meinung des Verlages entsprechen.
