Die erfolgreiche FLEET Convention, der hochkarätige Kongress des A&W-Schwestermediums FLOTTE in der Wiener Hofburg, hat bei einigen Ausstellern sowie bei Gesprächen mit Fuhrparkbetreibern gezeigt: Der Bedarf an Netzwerken ist groß und wächst weiter. Das gilt sowohl für die Ansprüche der Leasingunternehmen wie auch für die Fuhrparks selbst, die größer werden und immer öfter überregional unterwegs sind. Der notwendige Werkstattaufenthalt soll dort erfolgen, wo sich der Mitarbeiter gerade (beruflich oder privat) aufhält. Dazu braucht es österreichweite Partnernetze.

Dabei geht nur sehr bedingt um den Preis. Vielmehr geht es um Abwicklung und um Qualität. Beauftragung, Auftragsabwicklung und vor allem die Abrechnung soll in einem einheitlichen System erfolgen. Außerdem muss die Qualität stimmen, Reklamationen kosten Zeit (und Geld), schlechte Reparaturen kosten Restwert. 

Dabei reden wir hier von Schadenabwicklung, vom Windschutzscheibentausch, vom Reifen- und Rädertausch, natürlich vom Laden und vom Tanken aber auch von mechanischen Reparaturen, sowohl bei Wartung wie auch bei Verschleiß. Dabei sind unterschiedliche Netzwerke für die jeweilige Reparatur durchaus möglich.

Abgesehen vom klassischen Service stehen die Markenwerkstätten hier immer seltener in der Poleposition. Ketten wie Luckycar/Midas, A.T.U, ContiTrade (Reifen John, Profi Reifen) werben hier ebenso um Kunden wie Netzwerke unabhängiger Werkstätten wie 4Fleet (Goodyear), point-S, Top-Reifen-Team, Bosch Car Service oder das Automotive Repair Network von Axalta.

Der Wettbewerb um den Flottenkunden in der Werkstatt hat längst begonnen und erfolgt zwischen Autoherstellern, Werkstattketten und freien Netzwerken. Als Kfz-Betrieb ohne Partnernetz wird es für überregionale Flotten immer schwieriger.

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