„Politik und Medien überholen sich gegenseitig, wer die CO2-Krise, Umweltkatastrophen und alles Weitere um den Klimawandel drastischer darstellen kann“, kritisiert Ernst, dass den Bürgern „unseres kleinen Österreichs“ laufend ein schlechtes Gewissen gemacht wird: „sei es durch das Einschalten des Geschirrspülers, das Aufdrehen der Waschmaschine, Auto und Motorrad fahren oder sonstige Tätigkeiten, die angeblich zum Schaden der Umwelt ausgeübt werden.“
Insbesondere der CO2-Ausstoß sei in aller Munde, in allen Zeitungen, im TV und in den sozialen Medien.
„Nun sollten wir uns eine Aussendung dieser Tage vor Augen halten, die belegt, dass pro Jahr weltweit 50 Milliarden Tonnen emittiert werden. Tatsächlich eine unvorstellbare Zahl an CO2-Emissionen, doch gegenüber dieser ist die österreichische Zahl mit 80 Millionen Tonnen belanglos“, berechnet Ernst Österreichs Anteil an den Weltemissionen mit 0,16 %. Demzufolge wäre es „vollkommen gleichgültig, wer in Österreich wie viel CO2 ausstößt, denn am Weltklima wird sich nichts ändern. Was bleibt dem gelernten Österreicher anderes übrig? Auswandern? Wenn ja, wohin? Biedermeiern? Anscheinend ist dies die einzig vernünftige Alternative, um das Getöse – zumindest bis September – an sich vorübergehen zu lassen und einfach nur durchzutauchen,“ zieht er seine Conclusio. •
