Demnach geht es in der Argumentation der Elektromobilisten gar nicht um den Motor, sondern um den Wirkungsgrad der eingesetzten Energie. Oftmals hört und liest man, dass der E-Motor eines batterieelektrischen Fahrzeuges einen Wirkungsgrad von bis zu 99 % hat, während es beim Wasserstoff durch Elektrolyse, Lagerung, Transport, etc. „nur" 80 % sind – beim Verbrennungsmotor sei es maximal ein Drittel, so „Elektro-Experten".
Aber wie würde die „saubere“ Rechnung aussehen, wenn der Wasserstoff künftig aus Wasser und „grünem“ Strom – etwa Überschussenergie – produziert wird sowie die Batterienproduktion – ohne Batterie gibt es beim E-Auto bekanntlich keine Energie für den Motor – in den Vergleich miteinbezogen würde? Oder die Art der Stromerzeugung? Das „Rosinen 'rauspicken“ und nur den Wirkungsgrad zu vergleichen ist ebenso unzulässig wie die Gegenüberstellung mit dem Verbrenner, der auf dem neuesten Stand der Technik Zukunft hat.
Oder geht es doch um ganz was anderes: Jene, die rein auf den E-Autos ihr Geschäftsmodell aufbauen, haben Angst, auf der Strecke zu bleiben. Aber wieso nicht einfach das Portfolio ausbauen und in den „sauren Apfel" der Investitionen beißen? Den Autohändlern bleibt auch nichts anderes übrig, als laufend zu investieren: Schauräume vergrößern, Lademöglichkeiten schaffen, Werkstattmitarbeiter schulen und Ausstattung erweitern.
Liebe Elektromobilisten, die bisher nur das batterieelektrische Fahrzeug „verehren“, willkommen in der Realität des Wettbewerbs! Und des technologischen Fortschritts. •
