Durch den Gebrauch des Begriffs „Notstand“ in diesem Zusammenhang wird diesen Maßnahmen nicht aufschiebbare Priorität eingeräumt. In diesem Prozess, in dem alle bisher ergriffenen Maßnahmen gegen die menschengemachte globale Erwärmung nicht ausreichen, diese zu begrenzen, werden uns rasch die Arbeitsplätze ausgehen. Vor allem der klugen, theoretisch hoch ausgebildeten „Fridays für Future“-Bewegung werden rasch Grenzen gesetzt. Wenn dann auch noch der Lebensmittelnotstand (vegan ade) propagiert wird und der Massenversammlungsnotstand (keine Megakonzerte und Sportevents mehr), bleibt für den Gesundheitsnotstand keine Zeit mehr.
Politik und Verwaltung haben endlich ein Ventil gefunden, viel sagen und nichts halten zu müssen. Unsere junge Generation klatscht sich in den Plenarsälen heute die Hände wund, um morgen um ihre blanke Existenz zu kämpfen. Gegen dieses propagantistische Elend hilft keine Parteifarbe, daraus resultierende Notstandsmaßnahmen betroffener Menschenmassen werden bald ihr hässliches Antlitz zeigen. Pfui Teufel, was der Lustig sich da ausdenkt, allerdings stehen wir Menschen derzeit ratlos und verängstigt vor diesem Wortmonster. •
