Haben Sie sich auch schon über den „Lufthunderter“ auf den Autobahnen geärgert? Also über jenes Tempolimit, das von den Behörden nach Überschreiten gewisser Schadstoffwerte automatisch eingeführt wird? Jetzt ist die Qual, Dutzende Kilometer bei besten Wetterverhältnissen dahinschleichen zu müssen, vorbei – zumindest für jene, die ein Elektroauto mit grüner Schrift auf den Kennzeichen haben. Ich halte das für eine wichtige Nachricht: Nicht nur für die betroffenen Autofahrer selbst, sondern auch für die Autohändler.
Denn mit dem Ende des „Lufthunderters“ auf den Autobahnen haben nun die Verkäufer ein wichtiges zusätzliches Argument mehr im Talon, wenn es um die Unterschrift unter den Kaufvertrag für ein E-Auto geht. Jenen, die nur ab und zu auf einem betroffenen Teilstück unterwegs sind, wird es egal sein. Wichtig ist diese Entscheidung jedoch für jene Fahrer, die Tag für Tag gewisse Autobahnstrecken zurücklegen müssen (etwa auf der A2 von Gleisdorf nach Graz oder auf der Inntalautobahn): Hier sind sie mit 130 statt 100 km/h stets um einige Minuten pro Tag schneller.
Das sollte den Verkauf der Elektroautos weiter ankurbeln...
