Vor allem die telefonische Kontaktaufnahme bildet – leider immer öfter – eine Barriere, die auch der Autor dieser Zeilen zuweilen nicht überwinden kann.
Statt einer menschlichen Stimme meldet sich dann entweder gar niemand oder ein Computer, der Kunden auf nicht besetzte Klappen verbindet oder viele Minuten lang auf die momentane Überlastung hinweist – so lange bis diese auflegen und dann vielleicht nie mehr wieder anrufen, weil die Konkurrenz einfach im Stande war, den Telefonhörer in angemessener Zeit in die Hand zu nehmen.
Auch wenn viele darauf verweisen, dass auch der Kontakt via Netz möglich ist: Hätten die Kunden auf diese Weise kommunizieren wollen, hätten sie dies wohl bereits getan. Und nicht vergessen: Es gibt viele, die einfach keine Lust (oder auch keine Zeit) auf/für mühseligen E-Mail-Verkehr haben, wenn sie wissen, dass ihr Anliegen am Telefon in 2 Minuten abgewickelt werden könnte. Und von einem Handels- und Dienstleistungsbetrieb entsprechende Resonanz erwarten.
Übrigens werden manche Kunden bei vehementem Drängen, doch die Online-Services zu nutzen, wohl auch das Gefühl nicht los, dass man partout nicht mit ihnen reden will – ganz schlecht für das Geschäft. Denn das Ende vom Lied könnte lauten: „Kein Schwein ruft mich an, keine Sau interessiert sich für mich.“ •
