Vor allem der Zubringerbetrieb zu den großen Hubs könnte in absehbarer Zeit mit Brennstoffzellenfliegern erfolgen. Dieser Meinung ist Prof. Josef Kallo, Geschäftsführer der H2Fly GmbH. Diese hat den HY4 entwickelt – einen 4-sitzigen Prototyp, der laut HY4 als eine Art Flugtaxi funktionieren kann. Prognose von Kallo: Maschinen mit bis zu 48 Sitzen und 1.000 km Reichweite könnten bald einsatzfähig sein.

Der österreichische Aerospace-Konzern FACC stellte auf der Ionica sein AAV (autonomes Luftfahrzeug) aus, das in Kooperation mit dem chinesischen Konzern Ehang entstanden ist. Es soll ebenfalls als Flugtaxi oder zum Gütertransport eingesetzt werden können. Mit dem Ehang 216 war der Prototyp am Vorplatz des Ferry Porsche Congress Centers zu bestaunen. Auch Salzburgs Verkehrslandesrat Stefan Schnöll traute sich … Probe zu sitzen (siehe Foto).

Auf der Ionica ebenfalls zu sehen ist die Pipistrel Alpha Electro, die auf Ausbildungs- und Trainingsflüge spezialisiert ist. Der slowenische Hersteller ist derzeit Marktführer bei elektrisch betriebenen Personenflugzeugen.

Nach den Reden: Action
Der 2. Teil der Ionica geht unter dem Motto „Fascination E-Mobility: Expo. Show. Action.“ noch bis 23. Juni 2019 an verschiedenen Standorten in und um Zell am See über die Bühne. So können etwa kostenlos E-Fahrzeuge probegefahren werden, und zwar auf der Großglockner Hochalpenstraße. Am Flugplatz Zell am See finden Test- und Demonstrationsflüge statt. •