Angaben über Zinsen und Kosten verschwinden oft im kaum lesbaren Kleingedruckten, so die AK Wien in einer zwischen März und Mai 2019 durchgeführten Beobachtung von Werbungen für Kfz-Leasing-Angebote.
„Im Blickfang ist immer eine niedrige monatliche Leasingrate, nach dem Motto: ab 50 € im Monat“, sagt AK Konsumentenschützer Christian Prantner, „tatsächlich sagt eine niedrige Leasingrate aber nichts darüber aus, ob das Angebot günstig ist. Denn durch die Annahme einer Anzahlung, einer langen Laufzeit und vor allem eines hohen Restwertes lassen sich die Raten beliebig nach unten drücken. Zinsen und Spesen könnten auch überdurchschnittlich hoch angesetzt und in der niedrigen Rate versteckt sein.“
Zumeist fehlten Angaben ob eine Kfz-Kaskoversicherung von der Leasingbank zwingend vorgesehen ist bzw. ging aus 3 der 10 Werbungen nicht hervor, ob es sich um Operating Leasing oder Restwertleasing handelt. Effektive Jahreszinssätze waren oft auf Basis der vorhandenen Zahlen schwer nachrechenbar, kritisiert die AK.
Unten finden Sie eine Aufstellung der Arbeiterkammer, in der die Marken und Typen den untersuchten Punkten gegenübergestellt wurden. •
