Bagheri war bereits seit Februar 2017 Leiter der 15 Vertriebslandesgesellschaften der Alcar-Gruppe und übernahm heuer die Agenden von Managing Director Dipl.-Ing. Mag. Norbert Frohner, der das Unternehmen per Ende Jänner 2019 verlassen hatte (AUTO-Information Nr. 2452). Der 40-jährige gebürtige Deutsche, der seit 2003 in Österreich lebt und arbeitet, war in seiner Karriere u.a. bei Eybl Austria und Semperit tätig.

„Der Stahlradmarkt und dessen Anbieter konsolidieren sich, der Aluminiumradmarkt fächert sich weiter auf“, fasst Bagheri aktuelle Entwicklungen zusammen. „Der Aftermarket wird zunehmend kompetitiver. Für uns heißt das, dass wir wendig und flexibel genug bleiben und unsere Stärken voll ausspielen müssen: Preisliche Attraktivität, hohe Qualität und kurzfristige Verfügbarkeit wie auch Top-Designs bei Aluminiumrädern.“

Derzeit verkauft Alcar laut Bagheri ca. 5 Mio. Räder, wobei der Anteil der Aluminiumfelgen bei ca. 40 % liege. Im Fokus stehe derzeit die Erweiterung des Geschäfts mit Kompletträdern – Reifen, Räder und RDKS-Sensoren. „Damit können wir Kunden ein weiteres Produkt anbieten."

Weitere Übernahmen – nach jener der DBV in Würzburg – schließt Bagheri nicht aus. „Als Marktführer beschäftigen wir uns natürlich mit Möglichkeiten, die eigene Marktposition zu stärken, auszubauen oder die Wertschöpfungskette zu erweitern.“ •