30 % der Betriebe meldeten für 2018 Umsatzsteigerungen gegenüber 2017 um durchschnittlich 8 %, bei 50 % der Betriebe blieb der Umsatz auf Vorjahresniveau und 20 % der Betriebe verzeichneten Umsatzrückgänge um durchschnittlich 10,6 %.

Gegenüber dem Vorjahr sei es lt. KMU Forschung im Branchendurchschnitt zu einer Stagnation gekommen. Die Entwicklung sei damit schlechter als im Vorjahr gewesen.

Im Vergleich dazu sei die gesamte Wirtschaftsleistung Österreichs (das Bruttoinlandsprodukt) nominell um 4,4 % gestiegen.

Im Branchendurchschnitt seien damit die Verkaufspreise 2018 um 2 % erhöht worden und die Verbraucherpreise s 2018 insgesamt um 2 % (Inflationsrate) gestiegen. Nach Berücksichtigung der Veränderung der Verkaufspreise sei der Branchenumsatz mengenmäßig um 2 % gesunken. Der gesamtwirtschaftliche Vergleichswert, das reale Bruttoinlandsprodukt, sei um 2,7 % über dem Niveau des Vorjahres gelegen.

2018 investierten demnach 72 % der Betriebe, beim Großteil der Investitionen (67 %) habe es sich aber um Ersatzinvestitionen gehandelt, 20 % seien Erweiterungsinvestitionen und 13 % Rationalisierungsinvestitionen gewesen.

 

Im 1. Quartal 2019 meldeten 18 % der Betriebe Umsatzsteigerungen gegenüber dem 1. Quartal 2018 (Vorjahr: 6 %), 64 % keine Veränderung (Vorjahr: 82 %) und 18 % Umsatzrückgänge (Vorjahr: 12 %). Die Ergebnisse der Konjunkturbeobachtung im 1. Quartal 2019 basieren auf den Meldungen von 147 Betrieben mit 2.602 Beschäftigten.

 

Für das 2. Quartal 2019 erwarten 23 % der Betriebe Umsatzsteigerungen gegenüber dem 2. Quartal 2018 (Vorjahr: 21 %), 65 % keine Veränderung (Vorjahr: 75 %) und 12 % Rückgänge (Vorjahr: 4 %).

Per Saldo (Anteil der Betriebe mit positiven abzüglich der mit negativen Erwartungen) überwiegen die optimistischen Einschätzungen um 11 %-Punkte. Der positive Saldo liegt unter dem des Vorjahres (17 %-Punkte). •