„Unsere Marktforschung hat erkannt, dass die Marke sehr wohl bekannt, aber zu wenig emotional aufgeladen ist. Das versuchen wir nun wieder zu ändern“, fasst Holger Rehberg zusammen. Nicht zuletzt deshalb betont man die Wichtigkeit der Segmente UHP und UUHP, für die man den Eagle F1 SuperSport, SuperSport R und SuperSport RS vorstellt.
„Im Bereich UHP reden wir von einem Marktanteil von ca. 12 %, bei UUHP noch von 1,5 % vom Gesamtmarkt“, so Rehberg. Als führender Reifenhersteller müsse man schon aus Imagegründen in jedem Segment vertreten sein.
Außerdem ist das Wachstum bei den sportlichen Pneus nicht zu verachten: 8 % europaweit im UHP-, sogar 12 % im UUHP-Segment nennt Rehberg – wenn auch auf niedrigem Niveau. Dass der Markt aufgrund von steigendem Öko-Bewusstsein, strengeren Regulativen oder dem Trend zur E-Mobilität einbrechen könnte, glaubt der erfahrene Reifen-Manager nicht. „Wir hatten ähnliche Diskussionen schon vor Jahren, zum Beispiel, ob Radgrößen über 19 Zoll möglich bzw. sinnvoll sind", erzählt er.
Das Zauberwort der „Emotionalisierung“ gelte auch für das Marketing in Richtung Händler. „Die Reifenpräsentationen mit Supersportwagen wie dem Porsche GT3 RS oder dem Ferrari 488 GTB finden auch für die Händler statt, auch die wollen wir emotional heranholen“. Daneben zählen natürlich auch gute Testergebnisse und viele Erstausrüstungsfreigaben zu den Argumenten, mit denen man bei den Händlern punkten könne. •
