Renault wird zu einem E-Autohersteller transformiert, erklärte Vincent Carré, für Elektroautos und Mobilität zuständiger Europachef des Herstellers, bei der 2-tägigen Veranstaltung in Teesdorf. Er bestätigte auch, dass der E-Autopionier Renault viel Arbeit habe, dem Kunden die E-Mobilität zu erklären.

Die bei diesem Anlass übergebenen 22 Renault Zoe werden im Rahmen der 1-jährigen Zusammenarbeit auf die 8 Fahrtechnikzentren in ganz Österreich aufgeteilt, bestätigte Mag. Karl-Martin Studener, Geschäftsführer der ÖAMTC Fahrtechnik. Sie können von allen Teilnehmern der Fahrtrainings genutzt werden. Spezielle Trainingsinhalte seien dafür auch bereits konzipiert, bei denen es um das Laden der Batterien und Fahraktivität – auch Schleuderplatte und die Wasserdurchfahrt, die auch ein E-Auto ohne Gefahr für die Insassen bewältigen könne – sowie optimale Energienutzung und einem Geschwindigkeitsparcours mit Tempomessung gehe. Die 250 Instruktoren sind bereits auf E-Mobilität geschult, so Studener.

ÖAMTC Verbandsdirektor Dipl.-Ing. Oliver Schmerold erklärte die Kooperation mit Renault als Möglichkeit, die Kunden fahraktiv mit dem Thema E-Mobilität vertraut zu machen: Nicht nur die Instruktoren der Fahrzentren schulten theoretisch und praktisch auf das Thema ein, jeder ÖAMTC-Techniker habe die Hochvolt-Ausbildung, entsprechende Prüfgeräte und einzelne für die E-Mobilität aufgerüstete Kompetenzzentren und das 99 €-Leasingangebot komplettierten das Thema. Eine Verringerung der Pannen durch die weitere Verbreitung von E-Autos fürchtet Schmerold übrigens nicht: Zwar würden die Fehlerursachen beim Auto weniger, aber es blieben Defekte an Reifen und Fahrwerk. •