Die 37,5 % CO2-Verringerung mag umsetzbar klingen, sie sei aber sehr herausfordernd und, ausgehend vom heutigen Stand, total unrealistisch, erklärt ACEA-Generalsekretär Erik Jonnaert für die Automobilindustrie. Sie würde „seismische Auswirkungen auf die Arbeitsplätze quer über die automobile Wertschöpfungskette mit 13,3 Mio. Beschäftigten“ in Europa haben.

Erforderlich wäre eigentlich auch eine viel stärkere Akzeptanz elektrisch bzw. alternativ angetriebener Autos am Markt als dies derzeit möglich erscheine. 
Jonnaert forderte die politisch Verantwortlichen auf, rasch konkrete Maßnahmen zu präsentieren, mit denen der Wandel punkto Beschäftigung und Weitergabe der Fertigkeiten gelingen könnte. 
Natürlich stünden die ACEA-Mitglieder weiterhin dazu, die CO2-Emissionen der von ihnen angebotenen Autos weiter zu verringern, so Jonnaert, sie investierten in ihre Programme an alternativ angetriebenen Pkw und Transportern, aber es gebe immer noch verschiedene Hindernisse für größere Kundenakzeptanz wie Leistbarkeit und das Fehlen eines ausreichend dichten Lade- und Versorgungsstellennetzes. •