Das geht aus der aktuellen Hochrechnung des Kreditschutzverbands von 1870 (KSV) hervor. Demnach schlitterten insgesamt 170 Unternehmen im Bereich Transportmittel/Kraftfahrzeuge in die Pleite, ein Minus von 6,1 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (181). Über 97 Unternehmen (2017: 125) wurde Konkurs eröffnet – ein Rückgang von 22,4 %.

Eine deutliche Steigerung wurde bei den mangels kostendeckenden Vermögens nicht eröffneten Insolvenzverfahren registriert, die auf 73 Fälle (2017: 56) um 30,4 % anwuchsen. Positiv entwickelten sich die geschätzten Insolvenzverbindlichkeiten, die von 237,2 Mio. € (2017) auf 71,2 Mio. € (-69,9 %) zurückgingen.

Die größten 10 Insolvenzen im Bereich Transportmittel/Kraftfahrzeuge laut KSV1870 Holding AG sind:

Forstinger Österreich GmbH (Einzelhandel mit Kraftwagenteilen und -zubehör)/Traismauer (32,4 Mio. € Passiva)

Gimaex GmbH/Dobl (5,1 Mio. € Passiva)

IG Handels GmbH/Wals (3,3 Mio. € Passiva)

Truck & Trailer Service Liezen GmbH/Liezen (2,4 Mio. € Passiva)

Nikoll Nikollbibaj/Wien (2,4 Mio. € Passiva)

Style-X Vertriebs-GmbH/Amstetten (1,9 Mio. € Passiva)

Christian Sakl Autohandel e.U./Graz (1,4 Mio. € Passiva)

Hasan Ertokat/Leonding (1,3 Mio. € Passiva)

Muhamed Mamudoski/Attnang-Puchheim (1,1 Mio. € Passiva)

Stetzl & Söhne Ges.m.b.H./Zistersdorf (1 Mio. € Passiva) •