Auf Facebook reiht sich laut Pressebericht das PS-Festival mit 245.000 Fans an die erste Stelle unter Europas Automessen, auf Instagram wurden 50.000 Besucher gezählt. Selbst unter der Woche seien die Messehallen „proppenvolle“ gewesen und die mehr als 500 Aussteller vom Publikumsinteresse förmlich überrollt worden. Hankook-Österreich-Repräsentant Mag. Tassilo Rodlauer bestätigte lediglich an den Wochenenden der 10-tägigen Show gutes Besucherinteresse, dazwischen blieb es eher flau. Dennoch war die Veranstaltung wieder „eine Liebeserklärung an das Auto“! Individualisierung und Tuning zeigten sich unabhängig von der Antriebsart, wird Brabus- und Tuningverbandsvorstand Constantin Buschmann zitiert. Der Brückenschlag zwischen Tuning und Classic sei jedoch noch nicht gelungen. Aber das kann ja nächstes Jahr (30. November 2019 bis 8. Dezember 2019) bei der dann 52. Auflagen noch werden, schließlich werden die Hallenflächen weiter kleiner, wodurch die Besucherzahlen dann wieder imposanter wirken.

Alcar-Österreich-Chef Christian Thaller, dessen Firma wieder Aussteller war, sieht die Talsohle der Messe durchschritten: „Weniger Ramsch tut der verkleinerten Ausstellung gut und ein gesunder Grundstock an Stammpublikum ist immer da.“ Ob es die kolportierten 360.000 waren, lässt er uninterpretiert. Thaller konnte einer überschaubaren Kundenschar aus Österreich sein Räderangebot 2019 präsentieren. Von Herstellerseite hat sich Škoda mit einer Exponat-Mischung aus Sport, Show und Automobil dem Publikum gezeigt. Beachtenswert: Laut Messeauskunft kauften 80 % der Besucher auf der Messe ein und kurbelten das Weihnachtsgeschäft zahlreicher Hersteller und Händler an. •