Die Form, wie die Fahrzeughersteller Informationen über die im Fahrzeug verbauten Teile dem Markt zur Verfügung stellen müssen, ist durch die Typengenehmigungsrahmenverordnung nun präzise geklärt. Auch der Fortbestand der OBD-Schnittstelle sowie deren Erweiterung über die Emissionsdaten hinaus hilft der Ersatzteil-Branche.
Die drahtlose Übertragung der Fahrzeugdaten ist aber weiterhin eine ungelöste Frage, „über die wir streiten müssen“, so Hartmut Röhl, Präsident des Gesamtverbandes Autoteile-Handel (GVA). „Derzeit ist ein direkter Zugang zu den Daten im Fahrzeug für unabhängige Marktteilnehmer quasi nur mit Dongle-Lösungen via OBD-Anschluss möglich. Diese bieten aber keine Chancengleichheit für die Akteure des freien Marktes.“ Der GVA fordert daher direkten Zugang zu den Daten, zum Fahrzeug „und auch zum Fahrer, um diesem Informationen zukommen lassen zu können“, so Röhl.
Weitere Informationen über die GVA-Mitgliederversammlung und den GVA-Kongress finden Sie in der AUTO-Information Nr. 2447 vom 23. November 2018! •
