Senior Manager Marco Fischer erhellte im Ergebnis von 1.500 Befragten in Deutschland die Gesichter der Händler, wonach immer noch 55 % persönliche Beratung schätzen, allerdings mit fallender Tendenz. Websites der Hersteller und Markenpartner müssten daher rasch optimal aufeinander abgestimmt sein, um das Vertrauen weiterhin zu erhalten.
So wollen sich 85 % der befragten Händler als Full-Service-Provider positionieren und in digitale Ausbildung ihres Personals investieren. Unmissverständlich tritt die Entwicklung zutage, dass jüngere Leute das Auto als Sharingmodell und nicht mehr als Kaufoption bevorrangen.
Viele Händler betiteln auf der Suche nach ihrer künftigen Rolle zwischen Hersteller und Händler ihr künftiges Engagement als „Investition des Vertrauens“.
Das erfordere eine Adaptierung fairer Vergütungssysteme, insbesondere eine Antwort auf die „1-Million-Dollar“-Frage, wie künftig mit Tageszulassungen verfahren werde. Ohne Anreize für den Handel werde das produzierte NW-Volumen in einer z.B. von Leasingfirmen diktierten Preisschlacht sich auch auf Herstellerinteressen negativ auswirken. 

Laut Fischer lassen sich tendenziell Teile des deutschen Umfrageergebnisses auch ohne direkte Landesbefragung auf heimische Händler projizieren. •