Dabei steigt zu Lasten der Marken-Autohäuser die Anzahl der freien Werkstätten konstant.
Unter der Obhut von Neo-Fahrzeugtechnik-BIM Josef Harb und Karosserie-BIM Erik Papinski macht sich Georg Ringseis an die Umsetzung eines tauglichen Datenzugangs für freie Kfz-Werkstätten. Insider wünschen ihm dabei ein glückliches Händchen, denn selbst in den eigenen Innungsreihen bricht darüber nicht ungebremster Jubel aus.
Fabrikatshändler wollen sich nicht die Butter vom Brot nehmen lassen und werden alle Register ziehen, generell reduzierende Reparatur- und Servicevolumen älterer Fahrzeuge nicht kampflos den Freien zu überlassen. Viele wünschen sich, dass die freien Kfz-Betriebe auf die zunehmend vernetzten Fahrzeuge keinen direkten Zugriff haben und vom attraktiven Servicemarkt abgeschottet werden.
Davon zeigt sich der im Alter junge Ringseis unbeeindruckt und lobbyiert neben den Spartenverantwortlichen im Kfz-Gewerbe mit Dienstleistungsgrößen aus dem Kfz-Teilehandel und der Werkstattausrüstung. Und die haben allemal Interesse, für Datenzugänge zur Wahrung der Chancengleichheit markenunabhängiger Werkstätten im Wartungs- und Reparaturmarkt zu sorgen.
Ringseis betont daher die Ausbildung im Mitgliedersegment der Freien auf §57a-Niveau, was einem ausgebildeten Meister/einer ausgebildeten Meisterin bedingt. Wie ausgereift Lösungen bereits sind, zeigte sich auf der Automechanika und wird sicherlich auch auf der im Jänner 2019 stattfindenden AutoZum in Salzburg großes Interesse bei den Fachbesuchern hervorrufen.
Auf dem Weg in eine sichere Zukunft kann das gesamte Spektrum des Kfz-Gewerbes neben den zitierten Institutionen vor allem auf uns Fachmedien zählen. Wir berichten über Unzulänglichkeiten und noch lieber über Erfolge der Kfz-Betriebe auf der gefahrenvollen Datenautobahn. Die freien Werkstätten besitzen durchaus eine Überlebenschance, wenn sie ihre Zukunft mit unternehmerischer Initiative angehen. •
