Sie plädieren für andere Denkanstöße als in Deutschland, um in Österreich ältere Dieselfahrzeuge von der Straße zu bekommen und könnten sich „eine Altauto-Entsorgungsaktion, die ja schon einmal gegeben hat, als Basis neuer Durchführungsbestimmungen und Spielregeln" vorstellen: „In der derzeit in Deutschland geführten Diskussion über Diesel-Nachrüst- oder Tauschaktionen vor allem in umweltmäßig gefährdeten Ballungszentren ist die Frage offen, was mit Dieselfahrzeugen, die preislich noch weitab einer Verschrottung rangieren, in weiterer Folge passieren soll“.

Die Interessenvertreter wollen die Gefahr des verstärkten „Exports“ ins benachbarte Österreich verhindern.

Dabei könnte der Fahrzeughandel auch auf die Unterstützung der Industriellenvereinigung hoffen: Die Importeure haben einen Grundsatzbeschluß zur Unterstützung der Ökoprämie gefasst, der allerdings einen finanziellen Beitrag der Regierung zur Bedingung macht. 
Zudem, sagen die Interessenvertreter des Fahrzeughandels, sollte es möglich sein, andere Unterstützer – wie etwa Versicherungs-, Kredit- und Leasing-Unternehmen - ins Boot zu holen.