„Der Reifenfachhandel wird mit der Technik sehr gefordert werden und es wird auch viel Non-Tire-Technology dazukommen“, erklärt Robert Dworczak von Semperit im Rahmen des VRÖ-Tages. Gemeinsam mit seinem Kollegen Ing. Dr. Sebastian Zier von Continental zeigte er die Zukunft der Mobilität beim VRÖ-Informationsnachmittag unter dem Motto „Unser Tag in der Welt von morgen“.
Dabei wird die spannende Zukunft mit einer Vielzahl an Fahrzeugkonzepten eine ebensolche Vielzahl an Reifenlösungen benötigen. Neben den bereits realisierten Sensoren für Fülldruck, Last- und Profiltiefe wird mit adaptiven Reifen und dem Grip-Oberflächen-Observer, der auch Fahrzeuge im Umkreis über die Fahrbahnsituation informieren wird, die Komplexität gewaltig zunehmen.
Wie zukünftig die Reifenfachbetriebe zu ihren Kunden kommen, ist eine andere Geschichte, die stark mit den Daten aus den Fahrzeugen zusammenhängt. Mit den Herausforderungen der Digitalisierung im Bereich der Fahrzeug-Daten beschäftigt sich Dipl.-Ing. (FH) Neofitos Arathymos vom ZDK. Zwar werde seitens der Verbände und Interessenvertretungen an Lösungen gearbeitet, die entsprechende Unterstützung müsse aber auch von den Betrieben kommen. „Wir wollen eine gemeinsame und gleichberechtigte, digitale Lösung“, so Arathymos.
Mit dem Internet-Marketing-Spezialisten Sanjay Sauldie als Abschluss hat der VRÖ einen interessanten Ausblick in die digitale Zukunft gegeben. Ein Thema, das die Betriebe noch sehr intensiv beschäftigen wird und das sich eindeutig mehr Besucher seitens der Reifen-Unternehmer verdient hätte. •
