„Unsere Kunden werden Teil eines Ökosystems, das wir ‚Volkswagen We' nennen. Es ergänzt das Volkswagen-Erlebnis auf Rädern und holt die digitale Lebenswelt unserer Kunden ins Auto“, kündigte VW-Vertriebsvorstand Jürgen Stackmann in Berlin Investitionen von insgesamt 3,5 Mrd. € bis 2025 an.
Der Weg dorthin liegt in einer Vereinfachung der IT-Struktur im Auto von derzeit bis zu 70 Steuergeräten auf wenige Zentralrechner, die mit dem VW-eigenen Automotive-Betriebssystem „vw.OS“ laufen. Dadurch könne man etwa Abrechnungsprozesse für das Aufladen von E-Autos, Flottenmanagement-Dienste oder Software-Updates anbieten.
Dass bei vielen dieser Services Händler und Werkstätten völlig außen vor bleiben können, daraus wird kein Hehl gemacht: „Die neuen Händlerverträge ermöglichen es Volkswagen zum ersten Mal, über den gesamten Auto-Lebenszyklus in direkten Kontakt mit seinen Kunden zu treten. So können die Kunden mit maßgeschneiderten Angeboten versorgt werden, ohne in die Werkstatt kommen zu müssen“, heißt es in der VW-Aussendung. •
