Grundsätzlich sei die Autoindustrie für die Umstellung gerüstet und wird das realitätsnähere Messverfahren begrüßt, jedoch kritisiert Günther Kerle, Sprecher der österreichischen Automobilimporteure, dass „aufgrund der überhasteten Einführung – natürliche Produktionszyklen und Planbarkeit für die Hersteller wurden von der EU-Kommission bei der Regulierung nicht ausreichend bzw. erst sehr spät berücksichtigt – einige Punkte zu beachten“ seien.

 

Probleme gebe es bei der rechtzeitigen Prüfung aller Modelle. die Prüfstände der zertifizierenden Institute seien auf lange Zeit ausgelastet. Dadurch könnten Hersteller derzeit nicht sagen, wann gekaufte Fahrzeuge geliefert werden können bzw. mit welcher NoVA für das jeweilige Fahrzeug zu rechnen sei.

 

„Grundsätzlich sollten die automotiven Steuern, wie sie derzeit existieren und vielseits veraltet sind, einer Prüfung unterzogen werden. Wie bereits mehrfach gefordert, wäre es vernünftig, die künftige Besteuerung vermehrt von den Faktoren Nutzung und Verbrauch anstatt von Besitz und Leistung abhängig zu machen“, so Kerle abschließend.