Die Gesprächsbasis mit dem Importeur beurteilt Hutschinski als sehr gut und konstruktiv. Von Seiten des Vereins Österreichischer VW Audi Seat Škoda Betriebe (VASS) werde viel Arbeit und Zeit investiert, da die Verträge sehr umfassend seien und von zig Seiten Richtlinien ergänzt würden. Aber auch die österreichischen Aspekte waren zu berücksichtigen. So hätten diese nicht dem österreichischen Recht entsprochen, weil Handelsvertretergesetz und Kraftfahrzeugsektor-Schutzgesetz nicht einbezogen gewesen seien.


„Am Tag X wird man dann“, so Hutschinski, „bewerten müssen und entweder sagen, der Vertrag sei ,super', den Vertrag ablehnen oder die Kollegen informieren, welche Punkte etwa gegen Kartellrecht oder Marktmissbrauch sprechen könnten“. Beurteilen müsse letztendlich dann jeder Händler selbst, ob er unterschreibe oder nicht.
Aktuell würden auch noch viele Parameter fehlen, um die Wirtschaftlichkeit der Verträge bewerten zu können, etwa das Margensystem. „Wir müssen einen Vertrag unterschreiben, bei dem wir nicht wissen, ob's ein Geschäft ist. Und das mit dem Druck, dass wir ihn aber unterschreiben müssen, weil wir die Infrastruktur stehen haben und den Geschäftszweck nicht so einfach ändern können.“

 

Die Stellungnahme der Porsche Holding finden Sie in der kommenden Ausgabe der AUTO-Information Nr. 2433 vom 17. August 2018.