„Die Hitzewelle fällt genau mit der Hauptreisezeit zusammen. Das spüren natürlich auch unsere Pannenfahrer, die seit 1. Juli österreichweit rund 60.100 Einsätze zu absolvieren hatten“, wie Harald Mlinarik von der ÖAMTC-Pannenhilfe sagt. Und auch der ÖAMTC-Abschleppdienst hatte viel Arbeit zu verrichten: 23.600 Mal ging gar nichts mehr und ein liegengebliebenes Fahrzeug musste an den Haken. Österreichweit einsatzstärkster Tag seit Julibeginn war der 28. Juli 2018: 2.200 Mal mussten die Pannenfahrer ausrücken. Insgesamt erwartet Mlinarik in den Sommermonaten Juli bis September 2018 etwa 173.000 Pannenhilfe-Einsätze in ganz Österreich, im Schnitt also rund 1.900 Einsatzfahrten täglich.

 

Die „Hundstage“ bescherten den ARBÖ-Pannenhelfern mit rund 3.200 Hilfeleistungen die einsatzreichste Woche der bisherigen Sommersaison 2018. „Schon am vergangenen Wochenende hatten wir mit 400 Ausfahrten um rund 30 % mehr Einsätze. Richtig heftig wurde es aber in der darauffolgenden Woche. Innerhalb der vergangenen 5 Werktage haben wir insgesamt rund 3.200 Einsätze in ganz Österreich absolviert, was einer Steigerung von 35 % entspricht. Streikende Batterien, Reifenschäden, aber auch überhitzte Kühlersysteme waren die häufigsten Einsatzursachen“, wie Matthias Eigl, Leiter des ARBÖ-Informationsdienstes, mitteilte. •