Bei 5,0 % wiederkehrender operativer Marge der von Groupe PSA als „OV-Automobilsparte“ bezeichneten Marken Opel und Vauxhall und 1,157 Mrd. € operativem freiem Cashflow „von OV“ kommentierte Carlos Tavares, CEO Groupe PSA: „Die Groupe PSA beweist seit 2014 wiederholt ihre Fähigkeit, trotz starkem Gegenwind globale Profitabilität, Effizienz und den weltweiten Absatz zu steigern. Die Opel/Vauxhall-Teams beginnen gute Ergebnisse zu liefern, um ein neues Opel/Vauxhall zu schaffen. Sie arbeiten mit Hochdruck daran, weitere Potenziale freizusetzen. Unsere Beweglichkeit und unser starker Fokus auf die Umsetzung bleiben entscheidende Hebel, um unsere Ziele zu erreichen.“

 

Die angelaufenen Prozesse zur Einsparung laufen bei den Opel-Betriebsstätten unterdessen weiter: Nach und nach verlassen immer wieder langjährige GM-Mitarbeiter die „OV-Automobilsparte“ und PSA-Mitarbeiter rücken in die Positionen nach.

 

Das Opel-Werk Wien-Aspern, das von Groupe PSA kürzlich einen Auftrag über die Produktion eines neuen Sechsganggetriebes sowie 1 Mio. € Innovationsförderung der Stadt Wien erhalten hatte, ist bis 13. August 2018 in Werksferien.

 

Derzeit in den Schlagzeilen ist der Verkauf des Opel-Entwicklungszentrums: Laut PSA werden Gespräche geführt, es sei aber noch nichts entschieden. Mit dem Zentrum bestünden Überkapazitäten, so Finanzvorstand Jean-Baptiste de Chatillon. Als mögliche Interessenten dafür werden Entwicklungsdienstleister Bertrandt AG/Ehningen (D), Altran Group/Paris, AKKA Technologies SA/Paris und Segula Technologies – die in Österreich unter EK Design in Graz, Steyr und Wien vor Ort tätig ist – gehalten. •